Mut, Mut und noch mehr Mut

Als Selbstständige höre ich oft aus dem Bekanntenkreis „du bist aber mutig!“ und in den meisten Fällen klingt dabei eine Unsicherheit mit. Sich selbstständig zu machen heißt, mit dem eingefahrenen System des Angestelltsein zu brechen und etwas zu wagen, das man noch nie zuvor gewagt hat.

Im ersten Jahr meiner Tätigkeit als selbstständige Unternehmerin hörte ich insbesondere von meiner Mutter diese Unsicherheit. „Du kannst dich ja einfach noch auf Stellenanzeigen bewerben, dann bekommst du vielleicht noch nebenbei was“ und „da musst du ja dann die ganzen Versicherungen bezahlen und Steuererklärungen machen und die Buchhaltung machen“ usw. Es mag ja sein, dass man besonders in den ersten Jahren ordentlich auf die Tube drücken muss, sich auch mal nachts fünf Stunden hinsetzen muss, um die Unterlagen für die Einkommensteuererklärung zusammen zu suchen, und sich bei jeder Rechnung, die man schreibt, fragen muss, wann das Geld wohl tatsächlich auf dem Konto ist. Das alles nimmt man aber gerne hin, wenn man seine Arbeit liebt und das Gefühl der Freiheit und des „ich kann alles erreichen“s immer wieder spürt.

Und ja, man braucht eine Menge Mut! Nicht nur ein bisschen, sondern ganz ganz viel! Ohne eine gewisse Risikobereitschaft und eine gute Durchsetzungskraft kommt man nicht weit. Vielleicht ist es ein Unternehmer-Gen, das einem entweder angeboren ist oder nicht. Insbesondere Frauen brauchen den Mut, sich in einer meist von Männern dominierten Machtwelt zu bewegen. Als Selbstständige ist weiblicher Sexappeal Nebensache, das Einzige was zählt ist Köpfchen und mutige Schritte wagen.

Dieser Blog soll denen ein Mutmacher sein, die gerne den Schritt in die Selbstständigkeit gehen wollen!

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